uebergaenge.org

  

Inga Fitzner

 

 






Mein Zugang innerhalb von „uebergaenge.org“ ist ein erfahrungs- und prozessorientierter.                             Im Erleben und Gestalten von Übergängen halte ich den Begriff der „Orientierung“ für zentral.

Wie orientiert sich der Mensch im Wahrnehmen von Welt?

Wie gestaltet der Mensch seine Beziehung zur Welt?

Wie wirkt der Mensch in der Welt?

Im Moment verstehe ich die Arbeit in und mit Übergängen als Bewusstseinsarbeit an einer Integration von Denken, Fühlen und Handeln. In diesem TUN gibt es „Bleibendes“ bzw. Orientierungshilfen – innerlich wie äußerlich, z.B. die eigene Seele, Intuition oder Familie, Arbeit... Dem fortlaufenden Wandel mit einem offenen Geist zu folgen und gleichzeitig wert-vollen Konstanten treu zu bleiben, scheint mir eine lohnende Forschungsreise im Umgang mit Übergängen..., der ich mich selbst gern hingebe.

Ein einseitig rational-linear gebildetes Bewusstsein, wie es in westlichen Gesellschaften noch immer dominiert, kann den hochkomplexen und dynamischen Fragen und Herausforderungen der heutigen Zeit nicht begegnen. Der Mensch entfremdet sich in einem von Materialismus und Wachstumsideologie geprägten Umfeld von natürlichen Zyklen zwischen Werden und Vergehen. Mir liegt besonders daran, Erfahrungsräume und –weisen zu erforschen und zu gestalten, in denen Prinzipien von Entfaltung und Transformation zur Wirkung kommen, die für Mensch UND Welt heilsam sind und gesunde Verbindungen, innerlich wie äußerlich stärken.

In dem Prozess, mich intensiv und gestalterisch auf "uebergaenge.org" einzulassen, bleibt es aufregend und spannend, also auch mit vielen „Spannungen“, z.B. den eigenen Weg in Zusammenarbeit mit anderen zu gehen, und etwas Weltliches zu formen, das wandelbar bleibt, ohne dass es beliebig ist. Ich glaube, dass die ABSICHT dabei entscheidend ist und die Wirkung solchen TUNs nicht absehbar ist.

Im Zusammenhang des hier entstehenden Projektes sehe ich im Moment Folgendes kritisch oder frag-würdig:

  • Den Begriff der „Kompetenz“;
  • Wie sinnvoll es ist, Fähigkeiten zum „Aushalten“ sich steigernder Komplexität oder solche zur „Reduktion“ von Komplexität zu bilden?
  • Die Sprache der „Komplexitätswissenschaften“, verbunden mit der Frage, ob diese nicht einem einseitig rational-analytischem Denken verhaftet bleibt.


Zur Person:

Dipl.-Psychologin, Grundausbildung Focusing, i. A. zur  systemischen Beraterin (FFAK), Ausbildung ‘transformation in natura‘ (umainstitut), zurzeit klinisch und in der Jugendhilfe tätig. Besondere Interessen: Bewusstseinswissenschaften, insb. Integrales Bewusstsein (Gebser); Naturmystik; Methodik der „inneren Erfahrung“


Ich freue mich über Rückmeldungen, Kommentare, Fragen und Antworten!